it’s still bright outside

it’s still bright outside
and we’re still not leaving
we’re leaning on the earth
with one ear to the ground
and another to the Gleaming
scattered in circles
head to toe like crazy
mistaking light bulbs for fireflies
traffic noise for lullabies
all the while singing:
the horizon’s not dead
it’s only dreaming of
lights on a string and
our word’s got a certain ring to it
that carries as far as the morning

it’s still bright outside

„Ei, man muss schon gewissenhaft arbeiten, damit sich die Arbeit auch am Ende bezahlt macht, Herr.“ Der Arbeiter sah auf, als er einen weiteren Nagel in das Holz trieb. Ein anderer neben ihm war gerade dabei, ein grob gehauenes Stuhlbein zurechtzuschnitzen, das der erste wiederum später verarbeiten würde, so wie er es mit dem jetzigen tat. „Seht, es muss alles seine Ordnung haben.“ Er drehte den nun vollendeten Stuhl so, dass man ihn von allen Seiten betrachten konnte. Ein gutes Stück, ordentlich ausgeführt.

Das knochenbleiche Holz glänzte gierig in dem stumpfen Lampenlicht. Die Werkstatt war unregelmäßig behangen mit Öllampen, wild verteilt, wo sie der jeweilige Arbeiter gerade brauchte. „Ohne stabile Grundlage wird das nichts, sonst können wir uns den nächsten Schritt gleich sparen.“ Wie zur Bekräftigung schlug er mit den Knöcheln auf das Möbelstück. „Soll ja eine ganze Weile halten, meint ihr nicht?“ „Du,“ er zeigte auf einen der Gesellen, „bring den Überzug. Ist der Kleiderständer auch schon so weit?“, fragte er einen zweiten. „Dann können wir beide gleichzeitig fertigmachen.“ Kaum hatte er seinen Satz beendet, war der erste junge Mann bereits zurück. Er hatte sie gut gebildet, das merkte man. Mitgebracht hatte er einen großen Bogen Haut, den er auseinanderzufalten begann.

„Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, Herr. Die einen leimen nur, weil sie nicht möchten, dass die Köpfe der Nägel sichtbar sind. Wir aber machen beides; dass sie halten, ist uns hier wichtiger.“ Während der eine Geselle nun die entsprechenden Flächen dick mit dem Kleber einschmierte, spannte der andere die Haut straff erst um die Beine, dann um den Rest des Stuhls. Der Meister musste diese lediglich noch mit Eisennägeln befestigen, die er mit Kraft durch die sich um die Nägel herum zusammenziehende Haut klopfte. Dasselbe taten sie bei dem Kleiderständer, welcher danach majestätisch emporragte, ein wenig größer als der Meister selbst.

„Die Nagelköpfe bemalen wir danach mit Farbe, das fällt so gut wie nicht mehr auf. Glaubt’s mir nicht, was?“ Der Meister prustete. „Bursche, komm her. Hier, seht.“ Er strich vorsichtig über mehrere Stellen am Hals des Gesellen und hieß, es ihm gleichzutun. „Spürt’s nun? Hier ist es rau. Die Augen sehen’s nicht, die Hände aber wohl schon!“ Lachend klopfte er dem Jungen auf die knöcherne Schulter. „Weiter geht’s!“

wndrwll

Do you remember how it went
the song you sang back when we spent
our time waiting for the world to
rhyme? Your back set straight you bid me
lie my heavily creased brow a
while into your lap for I seemed
bent on being upset about some
petty thing you said or did. I
can’t recall another time I
heard a similar lullaby
wring out the shame out of my gut.
Your head bent low you said to me –
I can’t remember what you said,
to be absolutely honest.
The last thing I recollect is
how your hair washed over me, drowned
out any words you might’ve uttered.
“I’m sorry I made you feel bad”,
something along these lines, you know.
There must still be a knot of hair
in my cluttered brain somewhere and
even if I could remember
I’m not sure we would like me to.
It is all about recalling,
remembering, recollecting,
about doing things again and
again, about repetition,
reliving what has already
passed, resuscitating the past
like a dead bird mechanically
flapping, flailing its useless wings,
a residue of muscular
activity, automated
flesh response hailing back to the
echoes once hidden within the
throbbing, pulsing meat.
Will you make your rustling wings sing
for me, little bird, orphan of
the night, daughter of white mornings?
Will you play them like strings, like
tin cans stretched from one house to the
next? If you play on the strings of
tin cans, will they serenade as
seashells do calling out to waves
and foam and the bottom of the
ocean? I could write through the night,
writing it in half, so we’d have
a new time of day, one that gives
you space to breathe in-between,
writing it to shreds so you could
pass me handfuls of torn cloth black
and blue and lilac with burning pearls
stitched into them so bright they would
bring tears to your eyes I could wash
my modest hands in. What would it
be like having the universe
crammed into your skull, all light and
weight and endings? What would it be
like? What would it be like? what Would
itbe likE? wHatwOulditBelike?
I couldn’t care less.

wndrwll

brushing the night sky from your shoulders
bruises blossom all over your back
just like you see only the Bright Ones usually do

dipping my finger into your sorrows
I draw from them the constellations
spanning your body and
with their angular shapes
I adorn your furrowed brow

Rise
Lioness
Huntress

coat the tips of your arrows with your misfortunes
shower your foes with pinpricks that swallow
the light of all that is
all that was and
all that may be