Science of Unhappiness

Scientists have found out the most astounding things about the brain. If parts of the nerves leading to the eye are damaged, the picture that the brain receives from the eye changes accordingly to the damage done. We either see nothing on one of the eyes or huge black patches shaped like geometrical forms. When one closes one’s eyes too tightly or rubs them, tiny little squares appear in the blackness, that flash in subdued colours, looking like oversized pixels on a computer screen. So it does seem after all, that we ware rather complicated biochemical machines, doesn’t it? And if we really are complex machines, then what if happiness is only a trick of the brain to make us function in the most effective way? Could it be, following this, that the most unhappy person on earth is in fact, in a broader sense of the word, indeedthe happiest one?

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Science of Unhappiness

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Ich weiß nicht wann ich aufgehört habe, das Wort ‚ – – – – – ‘ zu benutzen.

Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich es überhaupt jemals in den Mund genommen habe, es dort etwas mit der Zunge hin und her geschoben habe, es gedreht habe, bis es mit dem Bauch nach oben, verletzlich, dagelegen war, sodass man alle seine Risse und schlecht verklebten Stellen sehen konnte.

Selbst jetzt widerstrebt es mir, es auch nur laut zu denken, weil es versucht, so viel auf einmal zu sein, obwohl es das gar nicht kann. Genauer gesagt sind es die Menschen, die versuchen, ihm so viel aufzuladen, es in die Ecke zu drängen, bis es gar nicht mehr anders kann, zitternd und schnaubend.

Einmal, das ist schon lange her, da hat ein Mensch dieses Etwas gesehen, das heute so heißt wie es heißt und war so überwältigt, dass – . Da er dieses Gefühl in Worte fassen wollte – oder vielmehr dieses Ding, das das Gefühl auslöste – , um anderen davon zu erzählen, gab der Unglückselige ihm einen Namen (bis heute denken einige, dass dies die allererste, die Ur-Sünde war, infolge der der Mensch aus dem Paradies vertrieben wurde – oder sich selbst vertrieb) .

Da nun alle an diesem Etwas teilhaben wollten, begannen sie alle möglichen Dinge ‚ – – – ‘ zu nennen – „Das, was ich gespürt habe, das war ‚ – – – – – – – ‘“, „Was ich neulich erlebt habe, ‚das‘ muss ‚ – – ‘ gewesen sein!“, „Nichts anderes kann das gewesen sein außer ‚ – – – – – – ‘!“ -, die nichts damit zu tun hatten und sie banden das nun wirklich Ding gewordene Ding, zähmten es, legten ihm Zügel und Leine an und führten es mit einem Strick um den Hals triumphierend nach Hause, wo sie es besehen wollten, mästen und im Zaum halten wollten. Schon damals also begann es zu verkümmern, denn in Gefangenschaft lebt es sich nicht gut.

Als derjenige, der es unwissentlich in die Welt der Menschen gebracht und somit verdammt hatte, das sah, wurde er traurig und ging davon, um zu wandern, bis die Menschen vergessen hatten, was sie getan hatten und schnitt sich die Zunge heraus (die Hände aber behielt er), damit er niemals mehr für so großes Unglück verantwortlich sein könnte, damit er nie mehr unaussprechliche Dinge hierher holen könnte, die die Menschen mit ihren Mündern zerlaufen könnten wie durchgetretene Schuhe.

Einige meinen, ihn heute noch gesehen zu haben, wie er immer noch läuft, stumm und mit bloßen Füßen, damit er stattdessen diese zerläuft.

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Glas II

Der Mann stieg aus dem Sarg und blinzelte, besah sie einen Augenblick später, nun mit älteren Augen.

“Du hast Recht, Königin, aber nur zum Teil. Nun erkenne ich es. Die Krone sehe ich, immer noch, wie sie dir das Haar plattdrückt, auch wenn du dir ihrer immer noch nicht gewahr bist”. Die Frau griff nach oben, bewegte die Finger von Seite zu Seite, griff durch die Krone hindurch, die ihr Haar plattdrückte. Jemand warf dem Mann zwei Münzen zu, die landeten, wo gerade noch sein Kopf gelegen war, nebeneinander, wie blitzende Augen. “Eine Königin bist du, nach wie vor, aber, wie es scheint, nicht meine”.

Er klopfte seine von der Reise staubige Kleidung ab. Da man Königinnen die Ehre erweisen muss, kniete er nieder und drückt sein Haupt auf die Straße, dass er sich die Stirn blutig schlug. Dass das Blut wieder floß, war ein gutes Zeichen. Er stand auf, verbeugte sich noch einmal leicht und ging davon. “Was ist mit dem Kästchen neben deinem Kopf und den Münzen?”, fragte sie.

“Für den Weg”, rief er ihr über die Schulter zu und war verschwunden.

Aside