Kreide

Dein Leben ist Laufen auf schwankendem Grund
und du bist gekleidet in Sturm.
Für all die jenen Jahre, die du verstreut hast
unter deinen Füßen,
haben wir je einen Strich an die Wand gemalt,
mit Kreide,
erst brüchig im Munde,
dann aber auf der Zunge zergehend
wie Seide und
hell macht meine Worte,
für eine Handvoll Nichts
in deinem bescheidenen Leibe.
Und da erklang wie ein Rufen aus eineinhalb Kehlen,
beide überzogen mit Brüchigkeit im Inneren,
kalkig das Fleisch,
aber da war nichts von Verstehen.

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Kreide

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