ich trenne mit einem Grashalm
die Dämmerung vom Horizont
löse ab von ihm deinen Atem und
hole ihn herab
streiche ihn in ein Glas mit Schraubverschluss
damit ich dich immer singen hören kann
wenn ich alles habe
und nichts möchte
wenn alles bleibt und
nichts mehr umschlägt
in Sturmflut aus Laut und Rauschen
der Himmel weitet sich
und ich greife hinein
zieh in runter unter Wetterleuchten inmitten all der Stille
und schlinge ihn um mich selbst
um Nachsicht bittend
und alles passt
in diesem Augenblick
der um mich streicht und
mir die müde Haut kühlt
um seiner selbst Willen
und mir kommt der Gedanke
dass ich niemals von hier weg will
mit allem was wir haben
und ich schätze
das wird niemals anders sein

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