Ein Vogelschwarm
liegt dir zu Füßen
klingt wie das Ende
klingt wie ein Ende
auf das alles zuläuft
keucht und hechelt
nach Luft schnappend
wenn die Luft schneidet und
die Lunge lichterloh brennt in
den bittersten Farben
eine Papierlaterne mit Wänden
dünn dass sie Feuer fangen die Löcher
im Dunkeln glühend die Ränder
voll Asche das Licht
entweicht in dicken Streifen
herausdringend in die Nacht
weit weit hinhaus in dieses Dunkel
Leuchtturmblicke die sengen
platzende Haut rau
unter den Fingern
keine
keine Abdrücke mehr
der Schein haftet wenn man
die Kuppen aneinanderreibt dass
sie glühen an die Nase führt
einsaugt das verbrannte Fleisch
es schmeckt
auf der Zunge schmeckt es anders
die Vögel ziehen gen Norden

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milk skin

white as milk you walk
into our house
your anger wrestling with
your sadness bristling
punching holes
into the walls and ceilings
breaking plaster crumbling
from its barren touch
i do not know how we can
live here any longer
or how we could leave
turning a new leaf onto itself
twisting time
wringing it clean of bleach
to teach us about the smell of
flowers shedding hours
like they shed s|kin

milk skin